Initiative Hauptstadt Berlin e.V.

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Unternehmensforen "Von Berlin in die Welt..."
Die IHB veranstaltet Hintergrundgespräche im kleinen Kreis zum Wirtschaftsstandort Berlin. Unter dem Motto „Von Berlin in die Welt...“ erzählen wir Berliner Erfolgsgeschichten: Im Unternehmensforum stellen wir in Berlin ansässige Firmen und unternehmerische Innovationen mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Stadt hinaus einem interessierten Publikum vor.

Ob Werner Wenning, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, Hanns-Karsten Kirchmann, Chief Executive Officer der Toll Collect GmbH, Dr. Christian Malorny, Director bei McKinsey & Company oder Dr. med. Reinhard Pregla vom Deutschen Herzzentrum Berlin – sie alle vertreten zukunftsfähige Institutionen, Ansätze und Ideen, deren Innovationskraft und internationales Renommee ihnen vorauseilt. Mit ihnen gemeinsam diskutieren wir die Zukunftsthemen der Metropole Berlin.


Das beste Berlin-Plakat
Im Rahmen eines deutschlandweit ausgeschriebenen Studentenwettbewerbes um „Das beste Berlin-Plakat“ hat die IHB 2006 die beste visuelle Umsetzung einer „Hauptstadtidee“ prämiert und aktives Hauptstadtmarketing betrieben. Die Idee für den Wettbewerb entwickelten wir gemeinsam mit den Werbeprofis von Scholz & Friends Berlin. Ziel war es, den Nachwuchs zu fördern und jungen Kreativen den Berufseinstieg gezielt zu erleichtern.

Die Metropole Berlin wird im eigenen Land in vielen Aspekten noch immer unterschätzt. Daher stellten wir jungen Kreativen die Aufgabe, ein Plakat für die Stadt zu entwickeln, ein Motiv, mit dem die Hauptstadt eingängig beworben werden kann. Das Ergebnis: Durch unsere Kooperationspartner Berliner Flughäfen, Wall AG und Scholz & Friends Berlin konnten wir den Gewinnern nicht nur ein Preisgeld und die Produktion ihrer Plakatentwürfe mit prominenter Platzierung im öffentlichen Raum ermöglichen, wir konnten ihnen auch zu einem Praktikum in einer der renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands verhelfen. Alle Teilnehmer sammelten wertvolle Erfahrungen und Referenzen für ihren Start in den Beruf. Standortmarketing und Imagewerbung für unsere Hauptstadt, in der Stadt selbst, in Deutschland und international, waren nur zwei der positiven Nebeneffekte dieses Projekts, an dem sich 82 Nachwuchstalente von 28 Hochschulen deutschlandweit mit insgesamt 192 Motiven beteiligten. Prominente Unterstützung erfuhr die Aktion durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, sowie durch die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer.

Der Gewinner des Wettbewerbs: Das beste Berlin-Plakat ist ein gedoppelter Magnet, aus dem sich ein „B“ für Berlin formt. Das plakative Motiv sowie die universale, klar erkennbare Botschaft „Berlin zieht an“ haben die Jury überzeugt. Im Sommer 2006 wurde das Siegerplakat zweimal in Berlin platziert. Außerdem wurden die fünf besten Motive auf Gratispostkarten in der Stadt verteilt.

 
Schulverweigererprojekt
In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Berlin e.V. hat die IHB im Jahr 2003 ein Modellprojekt zur Reintegration von Schulverweigerern an der Wilmersdorfer Rudolf-Diesel-Oberschule initiiert und einen Sozialpädagogen durch Spenden finanziert. 2005 erregte in Sachen Spendenwerbung außerdem eine groß angelegte Plakataktion in Kooperation mit der Wall AG die Aufmerksamkeit der Berliner Bürger.

Unter dem Motto „Keine Schule - keine Zukunft“ unterstützte die Initiative Hauptstadt Berlin seit August 2003 das Schulverweigererprojekt an einer Berliner Schule im Stadtteil Wilmersdorf. Die fast komplett durch die IHB finanzierte Sozialarbeiterin betreute an der Rudolf-Diesel-Oberschule gemeinsam mit einem Lehrer in kleinen Gruppen schuldistanzierte Kinder und Jugendliche. Sie wurden psychisch und fachlich so aufgebaut, dass sie in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten wieder in den Regelunterreicht zurückkehren können. Die Unterstützung der IHB war wirksam: Die Erfolgsrate des Projekts lag bei rund 70 Prozent.

Mit Unterstützung der Wall AG warb die IHB im Herbst 2005 um Spenden für das Schulverweigererprojekt und machte damit auch ihr Engagement öffentlich. Der klare Schriftzug auf leuchtendem Grün, die Slogans und die Hintergrundmotive aus der Welt der Jugendlichen weckte an rund 200 Bushaltestellen im Innenstadtbereich die Aufmerksamkeit der Passanten. Und sorgte für viele Spenden. 
 

„Bürger machen Schule“
Im Jahr 2006 kämpfte die IHB mit einer mehrstufigen Aktion gegen die Perspektivlosigkeit vieler Hauptschüler. Im Rahmen des Projektes „Bürger machen Schule“ initiierten wir Weiterbildungsveranstaltungen an Berliner Hauptschulen, aus denen häufig auch Ausbildungsverhältnisse hervorgingen.

Mut zu machen auf das Leben nach der Schule und Freude zu vermitteln an der Arbeit im Team, daran, eine Sache zu Ende zu bringen, Spaß am Lernen und eine Motivation zum Arbeiten zu entwickeln waren die Ziele dieser Aktion. Ihr Erfolg verdeutlicht einmal mehr, dass der – vor allem ehrenamtliche - Einsatz von Erwachsenen Schüler motivieren und mitreißen kann. So unterstützte Spitzenkoch Roy Augustin die IHB und kochte mit Schülern der Wilmersdorfer Rudolf-Diesel-Oberschule. An drei Tagen war er an der Schule zu Gast, um mit den Hauptschülern zu schnippeln, zu garen und abzuschmecken: Gesund und mit frischen Zutaten kochen zu lernen von einem echten Profi stand auf dem Stundenplan.

Das Leben nach der Schule verspricht für viele Hauptschüler zunächst nicht allzu viel. Ausbildungsplätze sind rar und werden häufig lieber mit Realschulabgängern besetzt. Umso wichtiger ist es, die Schüler trotz der wenig rosigen Aussichten zum Weitermachen zu animieren und auf ihrem Weg zu unterstützen. Denn nur mit einem Schulabschluss hat man die Chance auf einen Ausbildungsplatz. Die Idee hinter der Aktion stammt von Dr. Rudolf Krause, ehem. Hoteldirektor des Hotel Residenz am Motzener See, der Ende 2006 mit seinem Vorschlag der „Kochschulstunden“ an die IHB herangetreten war.


Theaterprojekt an der Theodor-Storm-Grundschule in Berlin-Neukölln
Mit diesem Projekt hat die IHB 2006/2007 die musische und künstlerische Entwicklung türkischer, arabischer, albanischer, bosnischer und deutscher Kinder durch den Einsatz einer Theaterpädagogin gezielt gefördert.

Gemeinsam stellten die Kinder der Neuköllner Grundschule ein Musical auf die Beine und übten sich so in Teamarbeit und sozialer Kompetenz. Da mehr als 90% der projektbeteiligten Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache waren, konnten sie über die Theaterarbeit spielerisch auch ihre Sprachkenntnisse verbessern.

Gearbeitet wurde mit einer 5. Klasse an dem Theaterstück: "Dog günesim dog - Scheine, Sonne, scheine" auf der Grundlage einer Geschichte des türkischen Schriftstellers Aziz Nesin. Es ging darum, den Kindern einen Einblick in die türkische Kultur zu vermitteln und die multidisziplinäre Arbeit am Theaterstück als Mittel zur Integration zu nutzen.
Die Kinder lernten viel über das Leben in der ländlichen Türkei, im Deutschunterricht wurde zudem über das Leben des Dichters und sein Wirken in der Türkei gesprochen. Geschichtliche, politische und territoriale Aspekte wurden im Erdkundeunterricht behandelt.

Vierzehn Schüler waren als Schauspieler tätig, sieben Schüler begleiteten mit Instrumenten einzelne Szenen. Die Arbeiten zum Kulissenbau und zur Herstellung der Kostüme konnten mit der Unterstützung des Kunstlehrers und der Mütter realisiert werden.

Am 26. April 2007 wurde das Stück auf der Bühne der Theodor-Storm-Grundschule unter der Anwesenheit der Familien, Mitschüler, Lehrer, Freunde und Unterstützern uraufgeführt.